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2017-07-25

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Seklerodorhellen

Odorhellen liegt am südöstlichen Rand des Siebenbürgischen Beckens, am östlichen Rand des Kokelhügellandes, am Oberlauf des Grosskokels.

Die Stadt ist von folgenden. Hügeln umgeben: Szarkakõ, Nagyoldal, Csicser, Budvár. Sie ist ein wichtiger Strassenknotenpunkt, aber eine Endstation auf der Eisenbahnlinie Csikszereda(Miercurea-Ciuc) liegt 52 km, Szováta(Sovata) 52 km, Marosvásárhely (Neumarkt) 100 km, Kolozsvár(Klausenburg) 200 km, Brassó (Kronstadt) 100 km entfernt. Aus der Richtung Segesvár(Schassburg) ist Odorhellen auch mit dem Zug zu erreichen.

Sie liegt 477 m über dem Meer. Odorhellen ist die zweigrösste Stadt im Kreis Hargita, ein wichtiges Zentrum. Die Zahl der Einwohner liegt bei 40.000 (bei der Volkszahlung am 1. Januar 1996 waren 39.484 Einwohner). Wie die archaologischen Grabungen beweisen, das Gebiet der Stadt und der unmittelbaren Umgebung war seit Jahrtausenden von Menschen bewohnt.

Der Name der Siedlung „Uduorhel” kommt zum ersten Mal in einer papstlichen Aufzeichnung aus 1333 vor.

Die Stadt bekam ihre Vorrechte von den ungarischen Königen und Siebenbürgischen Fürsten.

Das Stadtwappen stellt folgendes dar: eine Hand im Panzer mit einem Dolch, darauf ein Herz und ein Barenkopf, oben 4 Sterne und das Jahr 1558.

Die Schrift des Siegels: „Sigillum oppidi Siculicalis Udvarhely”. Das Vorglied „székely” (szekler) kommt zum ersten Mal in der Zeit von Bethlen Gábor (1613) vor.

Wappen Odorhellens Fahne Odorhellen

Die Wirtschaft im Mittelalter war von den taglichen Markten, den wöchentlichen und Jahrmarkten und der Handwerkerzunft bestimmt. Die Tradition der Zünfte wurde auch in den, letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts begründeten, Industriekörperschaften bewahrt. Die Siedlung blieb eine Kleinstadt sowohl am Anfang als auch Mitte des 20. Jahrhunderts Die in den 70er Jahren begründete Fabrikindustrie hatte Einfluss auf das Stadtimage, Wirtschaftsleben und Einwohnerzusammensetzung. Nach der politischen Wende aus 1989 bieteten sich neue Möglichkeiten, nahmen die kleinen und mittleren Privatunternehmen zu.

Die Stadt wurde nicht plangemass gebaut, sie ist das Ergebnis des Zusammenwachsens von 4 kleineren Siedlungen und 3 Dörfern an den beiden Ufern des Kokels: Gyárosfalva, Szentimrefalva, Dancsfalva, Cibrefalva, Szombatfalva, Bethlenfalva, Kadicsfalva. Im Laufe der Zeit ist es der Stadt gelungen, sich von dem Hauptverwaltung, der Burg, dem Kreis unabhangig zu machen. Der Markflecken wurde privilegierter Marktflecken (Anfang des 18. Jahrhunderts), mit selbststandigem gesetzamt, mit organisiertem Rat (1876), spater eine Stadt mit munizipalem Rechtsbereich (1968).

Den Namen „Badestadt” bekommt sie von den ehemaligen Mineralwasserbadeorten. „Schulstadt” wird sie benannt, weil sie grosse Rolle in der Schulungsleben der Umgebung spielt. Odorhellen hat jedes Jahr mehrere tausende von Schülern, nicht nur aus der Stadt, sondern auch aus den herumliegenden Dörfern. Es gibt 7 Grundschulen, 5 Institutionen haben Berufschulbildung, 9 Institutionen haben Mittelschulbidung. Hochschulunterricht wird im Bereich Informatik, Volkswirtschaft und Agrarindustrie veranstaltet.

Der Unterrichts- und Erziehungsprozess wird von den Institutionen der öffentlichen Bildung unterstützt: Kulturhaus („Tomcsa Sándor” Schauspieltruppe, Volkstanztruppe), Schülerhaus (Cimboraház), Stadtsbibliothek, Wissenschaftliche Bibliothek, „Haáz Rezső” Musem und die Bildergalerie.

 

 
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